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momentan läuft keine textausschreibung

aufgabe (abgelaufen 28.02.2017)

für die erste ausgabe im frühling 2017 wird der name zum programm erklärt: gesucht sind texte zum thema 'automaten'.

roboterrevolution in der zukunft, deLorean in der vergangenheit, ak-47 mit ladehemmung, personalisierte werbung, den wagen beim parkingmeter stehenlassen, botbrackmaschine, autokorrektur auf kaputten computern, hängengebliebene maltesers im selecta-automat: automaten haben einen festen platz in der welt. sie greifen in unseren alltag ein und bewohnen unsere kühnsten träume und albträume. seit e.t.a. hoffmanns schauergeschichten haben die automaten auch einen festen platz in der literatur. sie erleben mit der zunehmenden technisierung im 19. und 20. Jahrhundert als literarisches sujet eine konjunktur, die bis in die science-fiction und die phantastik führt. darüber hinaus werden automaten nicht nur als motiv genutzt, sondern bei den surrealisten im schreibverfahren der 'écriture automatique' auf eine neue weise geprägt: das schreiben selbst wird zum automatismus erhoben, der autor selbst zu einem automaten transformiert. ähnliches lässt sich anhand der schreibinstrumentarien verfolgen, die vom griffel über die schreibmaschine zum computer zunehmend einem prozess der automatisierung unterworfen sind. man könnte also zunächst vermuten, dass automaten als technische apparaturen dem künstlerischen treiben der literatur konträr entgegenstehen. doch es zeigt sich, dass literatur und automaten eine schillernde beziehung zueinander haben und sich gegenseitig durchdringen. die ausschreibung des literaturautomaten für die ausgabe des frühjahrs 2017 sucht nach texten, die diese spannungsreiche beziehung zwischen literatur und automaten und ihre verschiedenen aspekte neu in szene setzen.

adresse und format

die mailadresse für texteinsendungen lautet: texte@literaturautomat.ch. einsendeschluss ist der 28. februar 2017. wir bitten euch, die texte als pdf zu schicken und auf folgende anforderungen achten:
jeder autor hat 8 textkarten zur verfügung, davon darf für jede maximal 12 zeilen inklusive leerzeilen verwendet werden, jede zeile darf maximal 52 zeichen inklusive leerzeichen umfassen. für lyrik im hochformat gilt: höchstens 19 zeilen inklusive leerzeilen mit jeweils 33 zeichen pro zeile inklusive leerzeichen. prosatexte unterliegen einzig der beschränkung auf 300 zeichen.

hier gibt es die ausschreibung als pdf.

einsendungen, die nicht den vorgaben entsprechen, werden nicht gelesen.